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Mittwoch, 20. Januar 2016

Wie sieht eine gute Pressemitteilung aus?

Bis vor wenigen Monaten, habe ich in einem kleinen Dorf mit gerade einmal 300 Einwohnern gewohnt. Wenn ich hier ein Kino eröffnet hätte, was natürlich völlig unrentabel gewesen wäre, hätte es innerhalb einer Woche so gut wie jeder gewusst. Ein Blick über den Gartenzaun und das übliche „Ham’ Sie schon gehört...?“ zum Briefträger hätten gereicht und der allgemeine Dorftratsch hätte mir das Marketing völlig abgenommen.

Aber was, wenn ich in einer so großen Stadt wie Berlin ein Kino eröffnen würde? Wäre es noch völlig ausreichend, mich mit einem umgeschnallten Pappschild in die Fußgängerzone zu stellen und für mein Projekt zu werben? Wahrscheinlich wäre eine gut formulierte Pressemitteilung die effektivere Variante. Und diese zu schreiben ist, unter Berücksichtigung einiger Kriterien, gar nicht so schwer wie man zunächst vermuten könnte.

Auf dieser Seite findet man Beispiele zweier Pressemitteilungen für genau das eben genannte Szenario.

Aber was macht einen Text überhaupt zu einer guten Pressemitteilung?
Schon in der Überschrift „Kinoverrückt eröffnet neues Kino am Kurfürstendamm“ sind drei der sieben sogenannten W-Fragen geklärt. Die Kernaussage der eigentlichen Meldung, dass das Unternehmen Kinoverrückt am 9. April 2011 sein siebtes Kino „Andromeda“ in Berlin am Kurfürstendamm eröffnet, steht schon zu Beginn des ersten Absatzes.
Im zweiten Absatz folgen dann Einzelheiten über das neue Kino, welche in einem Zitat des Geschäftsführers Thomas Schwarz präsentiert werden. Im dritten Absatz werden dann Hintergrundinformationen geboten, wie die Ähnlichkeit von Technik und Aufbau zu älteren Kinos des Unternehmens. Außerdem gibt ein zweites Zitat Ausblick über die Preise für Eintritt und Speisen.
Der klassische Aufbau der „umgekehrten Pyramide“, also des abnehmenden Informationsgehaltes im Verlauf des Textes, ermöglicht es dem Journalisten die Pressemitteilung später von hinten her zu kürzen. In diesem Zusammenhang ist auch die Länge des Textes mit 1758 Zeichen gut gewählt, denn insgesamt sollte die Pressemitteilung auf eine DIN-A4 Seite passen können.
Am Ende werden auch die Daten für den Pressekontakt aufgeführt, welche nicht nur für eventuelle Rückfragen wichtig sind, sondern dem Journalisten auch als Quelle dienen.
Die Pressemitteilung hebt außerdem die Vorzüge des neuen Kinos sachlich hervor, anstatt nur von Eigenlob gebrauch zu machen.

Wie zu viele Superlative eine Pressemitteilung leicht in Werbung verwandeln können, ist im zweiten Beispiel gut erkennbar.

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