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Montag, 18. Januar 2016

Snow Fall The Avalanche at Tunnel Creek



Zur Vorgeschichte:
Das ehrgeizige Projekt der New York Times aus dem Jahre 2012 läutet den Aufmarsch des Multimedialen Storytelling im Internet ein. Selbst die Kritiker waren anfangs mit der neuen Art von Storytelling etwas überfordert und schnell kristallisierten sich schlechte Meinungen über das Projekt heraus. Die multimedialen Features würden zu sehr vom Text ablenken und insgesamt bestünde dieser nur aus ca. 10.000 Wörtern. Ein schlechter Einstieg für das ehrgeizige Projekt, zumindest bei den Alteingesessenen, was den Chefs des Zeitungskonzerns Alpträume über einen finanziellen Flop des Projekts bereiteten. Die Pionierarbeit brauchte viele Arbeitsplätze, denn anderes als sonst brauchte man nicht nur einen Journalist, der sich um alles kümmert. Durch den interdisziplinären Anspruch, den man sich mit der neuen Technik gestellt hatte, brauchte man mehrere Journalisten und Spezialisten aus völlig anderen Arbeitsbereichen, wie denen des Designs oder aus der Informatik. Das Projekt war jedoch nicht nur aus finanziellen Aspekten ein Risiko, sondern auch technischen. Es arbeitet mit HTML 5 Videosequenzen, welche 2012 noch nicht in jedem Browser einwandfrei unterstützt wurden. Es bestand also das Risiko, dass viele User die Chance verpassen könnten einen Blick auf das Kunstwerk zu werfen. Das Snow Fall letztendlich doch ein Erfolg wurde, zeigte nicht nur der gewonnene Pulitzer-Preis, sondern auch das die New-York-Times intern ein eigenes Verb „to snow-fall“ für zukünftige multimediale Projekte einführte.
Zum Inhalt:
Snow Fall erzählt die Geschichte des Lawinenunglücks im kaskadischen Skigebietes in Washington. Bei diesem Unglück begaben sich mehrere, erfahren Ski-Fahrer in das Gebiet „Tunnel Creek“, wo sie eine riskante Abfahrt planten. Jedoch wurden sie von einer heftigen Lawine überrascht. Viele von ihnen wurden verschüttet und ein Teil starb durch die Schneemassen.
Das Drama um dieses Unglück wird in Snow Fall aus verschiedenen Perspektiven der Betroffenen erzählt. 

Mit Hilfe von Videos zu den Interviews der Skifahrer kann man sich noch besser in die bedrohliche Situation versetzen. Die vielen (Wetter)Karten (bei denen es sogar richtige Rundflüge über den Ort des Geschehens gibt) machen es auch Lesern die keine Ahnung von Lawinen und der geographischen Lage des Skigebietes haben leicht sich schnell einen Überblick zu verschaffen. Die eingesetzten Bilder sind zwar nichts neues, aber die Bildergalerien die zum Einsatz kommen sind wieder eine, in dieser Form nur im Browser mögliche, Präsentationsform. Auch die Videos der Skifahrer, welche sie selbst mit Helmkameras aufgenommen haben und die originalen Mitschnitte der Funksprüche, bringen einen dazu noch tiefer in die Story einzutauchen. All diese Medien werden perfekt eingesetzt, um die Geschichte noch besser zu erzählen.

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