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Mittwoch, 20. Januar 2016

Pressemitteilung: Unwort des Jahres 2015

Am 12. Januar 2016 veröffentlichte die unabhängige Jury der sprachkritischen Aktion auf ihrer Website das Unwort des Jahres 2015. Für dieses Jahr wurde „Gutmensch“, im Zusammenhang mit dem Thema der zunehmenden Flüchtlingszahlen in Deutschland und ganz Europa, zum Unwort gewählt. Eigentlich als positiv wertendes Substantiv wurde das Wort im letzten Jahr immer öfter als Beleidigung für Menschen genutzt, die sich für die Integration der Flüchtlinge einsetzen oder allgemein hilfsbereit in der „Flüchtlingskrise“ engagierten.
Die Pressemitteilung weist anhand journalistischer Analyse, die wichtigsten Eigenschaften wie z.B. inhaltliche Klarheit, verständliche Sprache und das Prinzip der Nachrichtenpyramide (siehe Präsentation), auf. Einzige Ausnahme bildet die Länge der Pressemitteilung, normalerweise auf eine A4-Seite begrenzt, existiert noch eine zweite Seite. Auf dieser Seite gibt es Zusatzinformationen/Begründungen zu den zweit- und drittgewählten Unwörtern des Jahres sowie den Backgrounder.

Nach der Veröffentlichung wurde die Pressemitteilung vielseitig verbreitet, denn das Interesse der Journalisten ist aufgrund des Bezugs zur aktuellen Flüchtlingssituation sehr geweckt. Wie unterschiedlich die daraus entstehenden Beitrage sein können, zeigen die drei folgenden Beispiele:


In dem Radio Beitrag von Deutschland Radio Kultur wird die Information der Pressemitteilung als Glosse verarbeitet. Dabei wird die Information lediglich als kritische Einleitung für eine skurrile Geschichte mit Verbindungen zwischen einem Interview des mexikanischen Drogenboss El Chapo und einem US-Schauspieler, dem Bilderbe des Cornelius Gurlitt und der Kölner Silvesternacht genutzt.


In dem fast einminütigem Fernsehbeitrag der Tagesschau vom 12.01.16 werden Ausschnitte der Pressekonferenz der Sprachkritischen Aktion gezeigt, bei dem das Unwort des Jahres offiziell bekannt gegeben wurde. Es folgt ein kleines Interview mit Prof. Dr. Janisch, der Sprecherin der unabhängigen Jury, Videoausschnitte von Helfern aus den Flüchtlingsheimen und liefert zudem noch Hintergrundinformationen zu den anderen Unwörtern des Jahres 2015 und zur Institution Sprachkritische Aktion.


Dieses Beispiel zeigt das sich Pressemitteilungen nicht immer nur auf spezifische Bereiche festgelegt sind, sondern auch themenübergreifend genutzt werden können. So nahm der Autor der Online Musikmagazins laut die Veröffentlichung des Unworts als Anlass, um die Verbindung zwischen dem neuen Unwort und der Band Die Toten Hosen darzustellen. Die Band sicherte sich nämlich im Jahr 2014 die Patentrechte an dem Wort und startete, seit dem das Wort immer mehr eine negative Bedeutung zugesprochen wurde, eine Kampagne. Ziel der Kampagne ist es T-Shirts mit dem Aufdruck „Gutmensch – no one likes us we don’t care!“ zu verkaufen und somit Spenden für Organisationen wie z.B. RAA Sachsen Opferberatung-Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt zu sammeln, aber gleichzeitig auch um dem Wort Gutmensch seine positiven Grundaussage wiederherzustellen.


Blogeintrag von Lena Ulrich

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