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Montag, 14. Dezember 2015

„Straßenterror“ in Leipzig

Bei Neonazi-Demonstrationen am 12.12.2015 kam es zu einem gewaltsamen Aufeinandertreffen zwischen Polizei und Anhängern der Gegendemonstration. Neben brennenden Straßensperren wurden vor allem Pflastersteine als Waffe benutzt. Dabei gab es aber nicht nur Sachbeschädigungen, sondern auch zahlreiche Verletzte.

 Mehr dazu hier: Straßenterror in Leipzig

Designers' Open 2015

Studenten der HTWK auf der Designers' Open

Dieses Jahr war es wieder soweit und es fand vom 23. - 25. Oktober die Designausstellung "Designers' Open" auf der Leipziger Messe statt. Diese ist mit über 200 Labels, Designern und Newcomern eine der führenden Designplattformen in Deutschland. Besucher haben die Möglichkeit  die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Mode-, Produkt-, Industrie- und Kommunikationsdesign sowie Architektur zu erleben. Studenten des HTWK - Bachelorstudiengangs Verpackungstechnik und Buch - und Medienproduktion waren ebenfalls am Gemeinschaftsstand B05, 06 und 07 anzutreffen. Sie präsentierten ihre Verpackungsentwürfe, die sie im Wintersemester 2014/15 erarbeitet haben. Beispiele dafür waren die Teebeutelverpackungen, eine stylische Klobürste oder auch eine Verkaufsverpackung für Wein, Puffreis oder Tiefkühldöner. Weiterhin gab es jede Menge anderer studentischer Ideen und Umsetzungen.

Flüchtlinge verlassen die Sporthalle der HTWK


Am Mittwoch, den 2. September, hat die Landesdirektion Sachsen beschlossen, die Asylnotunterkunft der HTWK, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, zu beenden. Die Flüchtlinge werden nach Dölzig gebracht.
Seit dem 18. August war die HTWK von dem starken Flüchtlingsstrom, als auch von der ständigen Suche nach Unterkünften betroffen. 50 Asylanten kamen in der Sporthalle der HTWK unter. Wegen dringend erforderlichen Baumaßnahmen, war die Unterkunft nur für vorübergehend bestimmt. Schon einige Tage später zogen 21 Flüchtlinge freiwillig nach Dölzig um. Die eigentlich geplante Unterkunft in der Ernst-Grube-Halle lehnten die übrigen Asylsuchenden aufgrund der mangelnden Hygiene, psychischen Belastung und maßlosen Überfüllung ab. Der Vorschlag, in Heidenau Asyl zu geben, wurde aufgrund zahlreicher Demonstranten abgelehnt. Aus diesem Grund werden nun auch die restlichen Flüchtlinge nach Dölzig gebracht. 
Die Ernst-Grube-Halle soll im Gegensatz zur Sporthalle der HTWK mindestens bis Ende März nächsten Jahres als Unterkunft bestehen bleiben. Der eigentlich dort stattfindende Uni- und Vereinssport wird in die Sporthalle der HTWK verlegt. Die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten müssen daher schnellstmöglich ausgeführt werden, damit die Sporthalle bis zum Semesterbeginn wieder genutzt werden kann. 
 
http://www.lvz.de/var/storage/images/lvz/leipzig/lokales/60-asylbewerber-ziehen-in-turnhalle-der-htwk-leipzig-ein/259061912-1-ger-DE/60-Asylbewerber-ziehen-in-Turnhalle-der-HTWK-Leipzig-ein_pdaBigTeaser.jpg

 Weitere Informationen können hier nachgesehen werden.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Bildung ist für alle da!

Rund eine Million Flüchtlinge sind in diesem Jahr nach Deutschland gekommen. Darunter ca. 300 000 – 400 000 Kinder und Jugendliche, welche im schulpflichtigen Alter sind. Doch wie gehen die Bundesländer mit solch hohen Zahlen um? Viele von ihnen können kein Deutsch oder Englisch, daher ist die Sprachbarriere ein großes Problem.
Den ganzen Bericht können sie hier hören.

Das „E“ steht für „gesund“

Das „E“ steht für „gesund“

Dass Tabak ungesund ist weiß mittlerweile jeder. Doch ist die E-Zigarette wirklich eine gesündere Alternative? Auch wenn es sich bei der E-Zigarette nur um Dampf und nicht Rauch handelt enthält diese zum Teil die gleichen Inhaltsstoffe wie normale Zigaretten.
Experten sind sich daher uneinig, ob die E-Zigarette als „gesündere“ Alternative zu einer normalen Zigarette dienen sollte.

Auch heiße Luft macht Töne

Auch heiße Luft macht Töne


Nicht nur die Zweimann-Band „Blues Spirit“  überzeugte im „Salute“ in Rothenstadt.
Bei dem Wettbewerb in der Gaststube dominierten zwei Frauen mit ihrer Luftgitarren-Performance. Dies brachte ihnen nicht nur den ersten Platz, sondern auch eine Flasche Jack Daniels.

Podcast für Regionalbands

Campus records, ein studentisches Projekt der HTWK im Rahmen der Audioentwicklung, sendet seit Frühjahr 2015 einen eigenen Podcast mit dem Namen Crisp - "Campus Records Introducing Sounds & People". Dabei handelt es sich um einen meist ca. 10-minütigen Clip, in dem eine lokale Band ausführlich vorgestellt und interviewed wird. Es wird ein Einblick in das musikalische Genre der Band geboten und gen Ende kommt es gelegentlich sogar zu einer Live-Session. Crisp stellt monatlich eine neue Episode online.


Hörproben gibt es hier.

Radikalisierungsversuch an der HTWK?

Anfang November 2015 wurden rechtspopulistische Flugblätter von anonymen Personen an der HTWK, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, verteilt. „Das Ende von Demokratie und Meinungsfreiheit“, sowie „Wir haben ungeordnete, wilde Asylströme durch Deutschland“ lauteten die provokanten Überschriften.
Die Flugblätter wurden sowohl in den Briefkästen der Dozenten, als auch in den öffentlichen Gebäuden ausgehangen. Ziel dieser radikalen Aktion war es, auf die aktuelle Debatte des unkontrollierten Flüchtlingsstromes aufmerksam zu machen. Laut Polizeidirektion Leipzig handelt es sich hierbei um ein Strafdelikt, da das Austeilen von Flugblättern, ohne Absender, gegen das Pressegesetz verstößt. Dadurch ist das Auffinden der Verfasser und ein „inhaltlicher Diskurs“ mit diesen, laut floid, dem Fernsehsender der HTWK, nicht möglich.
Zusätzlich sind am 12.12.2015 rechtsradikale Demonstrationen, die in der Karl-Liebknecht-Straße enden sollen, geplant. Aus diesem Grund sind die Gebäude der HTWK an dem Tag geschlossen. Da sich die Hochschule an der Initiative „Weltoffene Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit“ beteiligt, fordert Rektorin Prof. Dr. Grande auf, dass „alle Hochschulmitglieder, sich gemeinsam mit der Hochschulleitung friedlich und klar gegen Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus an unserer Hochschule zu positionieren.“

(Quelle floid)


Nähere Information findet man hier im Videobeitrag von floid.

Montag, 23. November 2015

Diagnose: Fehldiagnose!

bezogen auf einen Artikel von Michael Haller

Erstes Missverständnis: "Das Internet brachte die Krise"

Bereits vor der Etablierung des World Wide Web (www) in Deutschland war Mitte der 80er Jahren ein Rückgang der regelmäßig Zeitungsleser zu verzeichnen. So haben bereits zu diesem Zeitpunkt nur 80% der unter 25-Jährigen regelmäßig Zeitung gelesen, wenige Jahre später nur noch 70%. Als das www schließlich zum Alltag wurde, waren es nur noch 60% der unter 25-Jährigen, die regelmäßig eine Zeitung lesen.

Ein Grund dafür ist, dass viele Artikel in der Regionalzeitung nur oberflächlich informieren und meist nur belanglose Informationen wiedergeben.
Mit der Etablierung des www wurde der Rückgang der Zeitungsleser unter 25-Jahre natürlich noch verstärkt, da man im Internet sich wesentlich mehr Informationen zu spezifischen Themen recherchieren kann.

Zweites Missverständnis: Das unverstandene Publikum


Dies betrifft die Hauptzielgruppe der Tageszeitung, die berufstätigen der 35-55 Jährigen, die meistens auch eine Tageszeitung abonniert haben. Dazu werden seit 2009 monatliche Studien deutschlandweit durchgeführt, welche Medien sie nutzen und was sie von einer Tageszeitung erwarten. Auch eine schlecht gestaltete Titelseite wirkt negativ. Doch auch diese Zielgruppe ist immer mehr der Meinung, dass die Zeitungen ihre Erwartungen nicht erfüllen, die Informationsleistung abnimmt und alles in allem damit auch die Glaubwürdigkeit des Journalismus sinkt. Deswegen neigt auch diese Zielgruppe immer mehr um de abonnieren ihrer Tageszeitung und sich über andere Medien zu informieren.


Drittes Missverständnis: Das journalistische Angebot

Die Tageszeitung soll eine Orientierung über Themen geben. Dies ist jedoch nicht der Fall. Statt dessen hat die Nachrichtenmenge sogar abgenommen! So umfasst die Nachrichtenmenge nur noch 70% der Menge wie vor 12 Jahren. Dies erfolgt zugunsten von Konfektionierten Texten (Nachrichtenagenturengenturen (z.B. DPA), Pressestellen..), dessen Anteil um 10% gestiegen ist.

<Weiterführender Artikel hier>

Ist die mobile Nutzung die Zukunft der Presse?

Die AWA (Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse) untersuchte für ihre neue Studie 239 Zeitschriften, Wochen- und Monatszeitungen und fand heraus, dass die Leserschaft für die Printmedien stagniert bzw sogar rückläufig ist. Eine Ausnahme bilden die überregionalen Wochenzeitschriften und Elternzeitschriften (z.B. "Baby und Familie"), bei denen ein deutlicher Zuwachs zu erkennen ist.
Insgesamt ist allerdings die Gesamtreichweite gegenüber 2014 um 1,8 Prozent gesunken.
Der Trend geht deutlich in Richtung der mobilen Onlinenutzung, denn fast jeder Zweite geht mit seinem Smartphone oder Tablet ins Netz. Der Anteil der Nutzer, die Politik-Informationen beziehen, hat sich in den letzten Jahren auf knapp zwei Drittel der Gesamtnutzer eingependelt. Die Themen Wirtschaft, Feuilleton und People reihen sich dahinter ein.
Dennoch ist auch bei der mobilen Nutzung kein Wachstum mehr erkennbar. Laut der IfD (Institut für Demoskopie Allensbach) ist auch "ein erneuter dynamischer Wachstumsschub zumindest kurzfristig nicht in Sicht".



Mehr Informationen hier.


Paid content: Lösung für die Zeitungskrise?

Problem: Wie verdient eine Zeitung im Internet Geld?

Modell: Paywall - Bezahlschranke

Ein Teil oder alle Artikel können nur aufgerufen werden, wenn der Nutzer auch dafür bezahlt.

Beispiel "Süddeutsche Zeitung":
Zehn Geschichten wöchentlich sind für jeden Leser kostenfrei, danach muss man sich für einen Tagespass oder ein Abo entscheiden.

Beispiel "Rhein-Zeitung":
Der Content wurde komplett hinter eine Schranke verlegt. Wer lesen will, muss zahlen. 

Resultat: Einbruch der Nutzerzahlen. Steigende Anzahl zahlender Nutzer auf niedrigem Niveau.

Fazit zum Modell Paywall:
- nicht zukunftsweisend 
- Content kann durch Raubkopieren trotzdem kostenlos zur Verfügung gestellt werden

Es müssen noch verbesserte Finanzierungsmodelle gefunden werden.

Beispiel Modell: freiwillige Bezahlung der taz

Seit Einführung (Frühjahr 2011) der "freiwilligen Paywall" wurden 323.537 Euro durch freiwillige Beiträge von taz-Lesern generiert. (Stand: März 2015).

Hier gehts zum vollständigen Artikel
Hier ein Interview mit der taz zum freiwilligen Bezahlen
Statisk zu kostenpflichtigen Inhalten auf Zeitungswebsites.

BDZV zur wirtschaftlichen Lage der Zeitungen.



BDZV

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e. V. (BDZV) ist die Dachorganisation der deutschen Tages-, Sonntags- und politischen Wochenpresse und vertritt die Belange von 298 Tageszeitungen. Dem Verband gehören elf Landesverbände an. (Wikipedia)


Die wirtschaftliche Lage der Zeitungen

Zeitungen haben im deutschen Mediensystem eine tragende Rolle und erreichen täglich rund 52 Millionen Bürger. 
Die größten Einnahmen kommen aus Anzeigen und Werbung. 2014 verzeichnete man bereits leichte Umsatzverluste im Bereich des Printmarkts. In diesem Jahr stagnierte die Nettoumsatzentwicklung der Werbeträger bei 15,32 Mrd. Euro, was einen Verlust von -0,2 Prozent bedeutet.Die Regionalzeitungen kamen 2014 bei ihren Anzeigenumsätzen auf insgesamt 2,37 Milliarden Euro. Von Januar - August 2015  sind die Umfänge aller bezahlter Anzeigen  im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt auf -6,4 Prozent geschrumpft.



Rückgang der Anzeigenumsätze
Die Zeitungen in Deutschland erfahren ein durchschnittliches Auflagenminus von 4,4 Prozent pro Quartal. Dabei steigt jedoch der Anteil verkaufter E-Paper-Ausgaben um 32,2 Prozent.
Tageszeitungen sind die zweitgrößten Werbeträger in Deutschland. Die Werbeumsätze der Wochen- und Sonntagszeitungen gingen von 182 Mio. auf 154 Mio. Euro zurück. das entspricht einem Verlust von -15,2 Prozent.


Der Gesamtwerbeumsatz aller Zeitungsgattungen belief sich auf 2,99 Milliarden Euro (-3,6 Prozent). 


Umsatzaufteilung














Weitere Informationen zu diesem Thema.



Hat die Zeitung noch eine Zukunft?

















Die Medien entwickeln sich von Generation zu Generation immer weiter. Dabei hat die Zeitung sehr viele Abschnitte der zeitlichen Geschichte miterleben dürfen und geprägt. Droht den Print-Medien den Niedergang in der heutigen Welt?

Open Data City: Wie lange leben diese Tageszeitungen bzw. Zeitschriften noch?


Durch die aufgestellte Verfallsprognose der ODC, lässt sich gut eine Analyse der Zukunft von Printmedien darstellen. Jedes Printmedium, was einmalig über 25.000 exemplare verkauft hat ( + Abonnenten) ist in der Prognose erfasst.
Hier ein paar Beispiele, wie groß die Vielfallt ist und wie weit die Halbwertszeit der verschiedenen Zeitschriften/Magazine auseinandergeht:
                                                                                                       


Es gibt auch bestimmte Ausreißer, wie zum Beispiel für das "Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln", welches eine einmalige Verkaufszahl von über 1 Million Exemplare hatte.
Die Datengrundlagen sind alle Zeitungen und Zeitschriften, die ihre Auflagen an die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW, Wikipedia-Artikel) übermittelten.

Mehr gibts DA!

Blendle - eine neue Generation des Journalismus!

Blendle - seit April 2014 ein Startup aus den Niederlanden. Doch was ist Blendle überhaupt?


Blendle bietet Artikel, anders als typische Tageszeitungen, in Häppchenform an. Man hat die Möglichkeit sich Artikel auszusuchen und auch nur für diese zu bezahlen. 
Da es vorher nicht möglich ist eine Leseprobe zu erhalten, gibt es die Geld-Zurück-Garantie. Somit soll der ständige Stress der Kaufentscheidungen verhindert werden. 
Seit diesem Jahr versucht sich Blendle auch in Deutschland gegen andere Konkurrenten durchzusetzen. Dies gelingt ihnen durch eine höhere Anzahl an Partnern.
Technisch ist das Startup noch nicht perfektioniert, weshalb noch weitere Entwicklungsschritte notwendig sind. 


http://cdn.slashgear.com/wp-content/uploads/2014/10/Blendle2.jpg

Weitere Infos hier oder auch hier

Wie gestaltet man eine Zeitschrift?

Bei der Gestaltung einer Zeitschrift sollte man auf bestimmte Kriterien Acht geben. So spielt beim Seitenlayout zum einen der Satzspiegel eine bedeutende Rolle.

Dieser begrenzt die bedruckte Fläche einer Seite, wobei Seitenzahlen oder Bilder auch außerhalb des Rahmens positioniert werden können. Bei der Wahl des Satzspiegels ist auf ein harmonisches Verhältnis zum Papierformat zu achten.

Für die Ermittlung des Satzspiegels gibt es zwei verschiedene Varianten. Zum einen die zeichnerische und zum anderen die 9er-Teilung. Ersteres wird bestimmt durch die Festlegung einer Diagonalen über beide Seiten, sowie einer Diagonale über eine einzelne. So wird die gewünschte Satzbreite waagerecht zwischen die beiden Diagonalen eingezeichnet.


Quelle: http://www.mediencommunity.de/system/files/pictures/user/u3611/Bildschirmfoto%202013-03-20%20um%2011.32.35.png



Bei der 9er-Teilung wird die Seite jeweils waagerecht und senkrecht in je 9 Teile zerlegt. Dabei lassen sich die Ränder so zusammenfassen, dass der innere Rand sowie der obere Rand jeweils ein Feld einnehmen und der äußere und der untere Rand jeweils zwei.


Quelle: http://www.mediencommunity.de/system/files/pictures/user/u3611/Bildschirmfoto%202013-03-20%20um%2011.37.28.png

Für die Gestaltung einer Zeitschrift gibt es verschiedene Gestaltungsraster, die den prinzipiellen Grundaufbau einer Seite charakterisieren.

Zu beachten sind zum einen die Satzarten, wie beispielsweise der Blocksatz - der links- und rechtsbündig ist - oder der Flattersatz, der links oder rechtsbündig ist, oder auch die Gestaltung der optischen Mitte. Sie sollte immer so gewählt werden, dass der Text stets etwas über der geometrischen Mitte liegt.
Zudem sollte man auch bei der Anordnung von Texten darauf achten, dass nebeneinander
stehende Gruppen auf der gleichen Schriftlinie stehen oder untereinander stehende Gruppen an einer Senkrechten beginnen.


Um die Aufmerksamkeit mehr auf den Text zu lenken, können Eyecatcher, wie beispielsweise Symbole, Headlines, Signalfarben oder Fotos verwendet werden.



Weitere Informationen findet man hier.

Auflage und Reichweite: Was bedeuten die Zahlen?



Auflage 
  • gedruckte: Stückzahl der gedruckten Exemp­lare abzüglich der Makulatur (Anzahl der Fehldrucke)
  • tatsächlich verbreitete: Summe aus verkaufter Auflage und Freistücken (ohne Rest-, Archiv- und Belegexemplaren)
  • verkaufte: die insgesamt verkaufte Auflage (Abonnentenexemplare + Einzelverkauf + Sonstiger Verkauf z.B. Luftverkehrsunternehmen)
  • verteilte: Summe der Anzeigenblätter, die ohne Entgelt an die Haushalte verteilt wird


http://www.die-zeitungen.de/leistung/reichweiten.html

Reichweite
Der Anteil an einer Gesamtheit, der bei einmaligem oder mehrmaligem Einsatz eines oder mehrerer Werbeträger mindestens einmal erreicht wird.
  • Netto- u. Brutto-Reichweite: die Anzahl der Personen, die von einer Werbeträger-Kombination mindestens einmal erreicht werden (keine Doppelung in den veschiedenen Ausgabeformen). Die Brutto-Reichweite ist identisch mit der Zahl der Werbeträgerkontakte.


Wie ein Magazin-Artikel entsteht

Gute Magazinartikel müssen sich von anderen Artikeln abheben um die Kunden zum Kauf zu animieren, denn sie sind nicht so aktuell wie z.B. Tageszeitungen. Das Ziel ist es möglichst viele Informationen möglichst interessant und verständlich darzustellen.

Die Entstehung eines solchen Artikels läuft wie folgt ab:

1.  Themenwahl  (aus bestimmten Anlass oder weil sich Informationen anhäufen)
2.  Redaktionskonferenz (gemeinsame Diskussion über gewähltes Thema)
3.  Recherche
4.  Exposé ( Aufbau, Inhalt, Grafiken, Interviews,…) und Zielsetzung
5.  Umsetzung des Entwurf und evtl. Anpassen des Konzepts;
     Layout und Inhalt entstehen parallel
6.  Feinschliff


Für einen erfolgreichen Magazinartikel  ist eine gute Organisation wichtig. Die Redakteure und Layouter müssen sich an vereinbarte Termine und Zeitpläne halten.  Üblicherweise arbeitet die Redaktion parallel auch an zukünftigen Artikeln mit zeitlosen Themen oder Dingen die man schon vorbereiten kann.

Für zusätzliche Infos hier klicken!

Wie finanziert sich eine Zeitung?





Wie verdienen Zeitungen eigentlich ihr Geld?


Werbemarkt:  
                     - Werbeanzeigen lokaler Unternehmen
                     - Überregionale Anzeigen
                     - Werbung mit Beilagen
                     - ursprünglich 2/3 der Einnahmen

Lesermarkt:   
                     - Aboverkäufe
                     - Einzelverkäufe


weitere Geschäftsfelder:
                   
                     - Online-Portale und -Shops
                     - Anzeigenblätter
                     - Beteiligungen an TV und Rundfunk
                     - Druckereien

zukünftige Einnahmekonzepte:

                     - mobile Dienste und lokale Apps
                     - Stiftung & Sponsoring
                     - Einnahmen Rechteverwertung
                       

 

Old but Gold!: The Legend of Dragoon

The Legend of Dragoon


The Legend of Dragoon ist ein Rollenspiel (RPG),  welches am 2.Dezember 1999 in Japan und am 19. Januar 2001 in Europa für die Playstation 1 veröffentlicht wurde.





Die Story

Die Story umfasst ca 40h Spielzeit. Sie Handelt von dem Helden Dart ( Bild: links), dessen Heimatdorf überfallen wurde, wobei auch seine Freundin Shana (bild unten) entführt wurde, die man zunächst erst wieder befreien muss. In dem Gefängnis trifft man wiederum auf den nächsten Charakter, der sich der Gruppe anschließt. Auf diese Art und Weise baut sich die gesamte Story des Spiel nach und nach auf. Wo hingegen man zu Beginn einen mutigen Krieger spielt, der nur seine Freundin befreien möchte, ändert sich der Verlauf der Story zu einem richtigen Abenteuer. So kämpft man gegen Drachen, erhält die legendären Dragoon-Spirits, mit denen man sich die Helden in Drachenkrieger verwandeln können, bis hin zu einem Epischen Finalen Bosskampf, wo man schließlich die Welt vor ihrem Untergang bewahren muss.
Während dieses Abenteuers schließen sich der Gruppe weitere Helden unterschiedlicher Völker mit unterschiedlichen Fähigkeiten der Gruppe an, die man während des Verlaufs der Story näher kennen lernt.

Das Gameplay

Das Gameplay umfasst 3 Ebenen:

1. Die Weltkarte, über welche man auf vorgegebenen Routen von einer Stadt/ Dungeon/Sehenswürdigkeit zu der nächsten und wieder zurück gelangen kann.

2. Das Level (Stadt/ Dungeon/Sehenswürdigkeit), wo man sich frei Bewegen kann. Außerdem kann man Häuser/Höhlen, etc betreten und Gegenstände bzw. Ausrüstungen kaufen/finden.


3. Das Kampfsystem, welches runden basiert abläuft und durch sogenannte "Zusätze" durch gutes Timing Komboangriffe ausführen kann. Außerdem kann man seine Helden zeitweise (für bis zu 5 Runden) in Dragoons verwandeln, wodurch sie zusätzlich zum normalen Angriffen Zauber wirken können. Neben Angriffen gibt es die Möglichkeit sich zu verteidigen und Items zu benutzten, wodurch taktisches Handeln möglich ist und man nicht nur Befehle gibt sondern diese auch selbst durch die Komboangriffe ausführt. Man kämpft mit 3 der 7 Helden, die nur außerhalb eines Kampfes austauschbar sind.

Außerdem können die Helden sowohl im normalen, als auch im Dragoon Level steigen, wodurch sich unter anderem ihre Attribute verbessern ,einige neue Zusätze und neue Dragoonfähigkeiten erlernen. Weiterhin kann man seine Helden mit neuen Ausrüstungen verbessern.

Fazit

Legend of Dragoon ist meiner Meinung nach eines der besten RPGs, welches gerechtfertigter Weise mit Titeln wie Final Fantasy verglichen werden kann. Die Story ist spannend und packend erzählt. Außerdem ist der Verlauf des Abenteuers nicht von vornherein klar, sondern ändert sich mit den Erkenntnissen, die man sammelt und mit den Helden, die sich der Gruppe anschließen.
Das Kampfsystem finde ich besonders gut gelungen, da man den Charakteren nicht befiehlt greife an, sondern man den Angriff auch selbst ausführt.
Zwar erkennt man an der Grafik deutlich, dass es sich um einen älteren Titel handelt, jedoch ist sie auch nicht so schlimm, als dass sie einen negativen Effekt auf dien Spielspaß hätte. (für damalige Verhältnisse war die Grafik sogar relativ gut).
Alles in allem ein abwechslungsreiches RPG mit packender Story und damals sehr innovativen Kampfsystem, welches auch heute noch, mehr als 15 Jahre nach dem Release, fess
eln kann.

Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=j6B1GVL22A8

Bildquellen:
http://i.ytimg.com/vi/i4ToCfesxzc/mqdefault.jpg

http://199.101.98.242/media/images/163823-Legend_of_Dragoon,_The_(USA)-8.jpg

Montag, 16. November 2015

Life is Strange

Quelle: http://screenrant.com/wp-content/uploads/Life-is-Strange-Time-Travel.jpg



Der Überraschungstitel diesen Jahres kommt aus einer kleinen französischen Entwicklerschmiede namens Dontnod  Es ist ein in 5 Episoden erschienenes Spiel, welches auf den Namen "Life is Strange" hört. Der Spieler schlüpft dabei in das Leben der schüchternen Fotografie-Studentin Max Caulfield, welche eine außergewöhnliche Gabe für sich entdeckt: Sie kann die Zeit zurückdrehen! Solche Kräfte bringen aber auch Probleme mit sich...

Grand Theft Auto

Die schnellsten Wagen fahren, das große Geld machen, ein Leben in Saus und Braus führen und eine Gangster-Karriere nach dem amerikanischen Traum starten. 
In GTA ist alles möglich - ob zu Land, in der Luft oder im Wasser, der Spieler taucht in eine riesige Open-World Map ein und gestaltet sein Leben individuell in einer amerikanischen Großstadt. Dabei gibt es einen Grundrahmen, sowie eine Story mit Missionen und Zahlreichen Nebenaufgaben. Kurz: in GTA wird es niemals langweilig.
Der User erlebt einen Tag in 24 Minuten mit echtem Wetter und Tageszeiten. Dabei steht ihm alles zur Verfügung, was die Großstadt einem so hergibt. Ja wirklich alles - mit Cheats. 



Bombic - das sozial fördernde Multiplayergame

Das von einem tschechischen Entwickler (Hippo Games) programmierte Spiel ist kostenlos und mit mehreren Personen spielbar; allerdings nicht über das Internet, sondern wirklich zusammen, auf einer Tastatur. 
Ziel ist es, in des anderen Mitspieler Nähe zu kommen und ihn wegzusprengen. Durch aufsammelbare Gadgets, wie z.B. schnelleres Gehen oder Vergiftung des Anderen, kommt man den Sieg näher. 
Der Spielspaß kommt durch die einerseits sehr einfache Bedienung, der sozialen Interaktion und der Tatsache, dass das Spiel kostenfrei zur Verfügung steht. Das wichtigste dabei, man hat viel Spaß. Einfach selbst einmal austesten, aber bitte mit Partner.

Quelle: http://www.hippo.nipax.cz/download.en.php


Fallout 4

Fallout 4 ist ein Rollenspiel in dem man Missionen erfüllen muss. Wegen der Explosion eines Atomkraftwerks musst du dir deine eine Community wieder aufbauen. Ein besonderer Reiz liegt darin, dass du durch deine Handlungen den Spielverlauf individuell gestaltest.




Zur  Offizielle Webseite

Day of the Tentacle

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Ein zeitloser Klassiker, Must Play für jeden Adventure-Fan. Zu dem Spiel ist eigentlich kaum etwas hinzuzufügen, jeder der es gespielt hat weiß, dass es ganz klar einen Platz ganz oben im Spiele-Olymp verdient hat. Auch heute in Zeiten von High End und 3D ist es einen Blick wert.

Day of the Tentacle ist ein "Point and Click"-Adventure, das 1993 von LucasArts erschienen ist. Mehr über Inhalt und Handlung erfahrt ihr hier.




Spiele Programmieren lernen

Voraussetzungen


- Fremde    Themenbereiche selbst erarbeiten
- Lernbereitschaft und selbständiges Arbeiten
- Motivation
- gute Englischkenntnisse
- Ehrgeiz
- Mathematik logisches Denken Abstraktion
- Probleme Systematisch lösen
- Kreativität
- Teamarbeit (Grafikdesigner/Sounddesigner/Storytelling/Programmierung/...)
- Realistische Ziele!
   
Unterschiede der Programmiersprachen

Wichtig ist, dass man sich darüber im klaren ist, was man programmieren möchte,wie aufwendig  es gestaltet werden soll und damit zusammenhängend welche Programmiersprache am besten dafür geeignet ist.
Programmiersprachen unterscheiden sich in: Bedienung, Werkzeugen und Bibliotheken (Vorgefertigte, kleinere Programme/Unterprogramme) und ihrer Effizienz.

C++ (C Plus Plus)

Diese Programmiersprache wird am häufigsten zur Programmierung von professionellen/kommerziellen Spielen verwendet, denn mit C++ entwickelte Programme sind sehr schnell. Dies liegt daran, dass es Hardwarenah programmiert ist, womit es jedoch auch ziemlich anfällig für Fehler ist, denn man kann schnell etwas falsch machen, weil viele Befehle selbst eingegeben werden müssen. Jedoch gibt es aufgrund der Popularität auch eine große Anzahl an Bibliotheken.
Beispiele: BioShock 2, Counter-Strike: Source, World of Warcraft


C# (C Sharp)

Diese Programmiersprache findet z.B. Anwendung in der Programmierung von neueren Xbox-Spielen und ist Grundlage für die Unity Engine, welche für Einsteiger empfohlen wird.
C# ist komfortabler als C++ gestaltet, jedoch damit auch langsamer. Auch ist das Angebot an vorgefertigten Bibliotheken wesentlich geringer.
z.B. The Forrest

Java

Java hat die Sprache C# maßgeblich beeinflusst, weswegen sie dieser ähnlich ist.
Jedoch ist wird Java Ausschließlich, bis auf wenige Ausnahmen, zur Programmierung von Anwendungssoftware für den PC verwendet. Nur für die Programmierung von APPs für Android findet es auch in der Spielentwicklung Anwendung.
z.B. Minecraft


weiterführender Artikel: <Link>

Indie-Games

Als Gegenbewegung zu den großen Spieleentwicklern, bringen die, teilweise aus einer Person bestehende, Indie-Game entwickler Studios, gewagte Spielideen auf den Markt. Sie versuchen dabei nicht auf Altbewährtes zu setzen, sondern mit neuen Ansätzen, was die Spielentwicklung angeht, aufzufallen.Meistens sind diese zwar technisch nicht auf dem höchsten Stand, überzeugen aber mit innovativen Spiel- und Storrykonzept.Das Konzept ist häufig eine Anlehnung an die Spieleklassiker, mit denen die Entwickler aufgewachsen sind und sich einen würdigen Nachfolger wünschten.
Die Finanzierung findet dabei hauptsächlich durch die Zielgruppencommunity statt (z.B. Kickstarter). Dabei gehen die Entwickler stark auf die Vorstellungen und Wünsche der Spender ein.
Weitere Informationen gibt es hier.

 
http://www.insidexbox.de/wp-content/uploads/2014/10/limbo.jpg
 

Casual Game - Das Spiel für zwischendurch

Casual Games sind einfache (bezogen auf Konzept/Entwicklung)  Minispiele. Sie dienen nur der kurzfristigen Unterhaltung und werden hauptsächlich von Frauen über 40 konsumiert. Instgesamt spielt mehr als ein drittel der Bundesbürger.

Weil sie hauptsächlich auf mobilen Geräten gespielt werden, laufensie häufig über den Tag aber jewails nur für kurze Dauer.

Auch die Kosten sind sehr gering bis kostenlos bei beschränktem Zugriff auf das Spiel.

Der große Vorteil gegenüber anderen Spielen besteht darin, dass sie über Portalverkäufe einnahmen über eine lange Zeit einbringen. Sie sind bei fast allen Internet-Service-Providern als Zusatz vorhanden (TV-Sender, Zeitung,...) oder eine große Masse an vielen einzelnen Casual Games in einem Portal.


Für Frauen über 18 Jahre es die beliebteste Entspannungstätigkeit.

hier geht es zum Artikel / zur Statistik

Spieler werden immer jünger

"Kinder beginnen immer früher mit dem Computerspielen.", so die Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM).
Bereits im Vor- und Grundschulalter sammeln Kinder heutzutage ihre ersten Erfahrungen mit Spielen auf Tablets, Smartphones oder PC's. Gründe dafür liefert die schnell voranschreitende technische Entwicklung, die dazu führt, dass die Heranwachsenden 
damit konfrontiert werden. Tendenziell beginnen Jungen früher mit dem Spielen als Mädchen. 


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Gewalt in Computer-Games

Abgetrennte Körperteile, blutverschmierte Fratzen, ein Straßenzug, verziert mit einem Meer aus Gedärmen - dieses abstoßende Beschreibung könnte durchaus die Beschreibung eines aktuellen Kriegsgebietes sein. Unsere Darstellung gibt jedoch eher eine klischeehafte Wiedergabe eines x-beliebiges Shooter-Game der Next Gen dar, welche augenscheinlich immer groteskere Szenarien entwickelt, um die Gamer bei Laune zu halten. Machen diese jedoch gleichzeitig immer agressiver?

Von der Idee zum Konzept

Die Artikelreihe „Von der Idee zum vollständigen Spielkonzept“ beschäftigt sich mit den einzelnen Schritten von der  Ausformulierung einer  Spielidee bis hin zum fertigen Konzept.

Der Konzeptautor sollte die Spielidee kurz und prägnant auf etwa ½ - 1 Seite beschreiben. Dafür braucht er eine genaue Vorstellung von dem Spiel (Genre, Plot, Spielmechaniken, Gestaltung, Setting, Alleinstellungsmerkmale…).

 Es sollten bereits zu Beginn möglichst viele Aufgaben und Zusammenhänge ausgemacht werden, um später Komplikationen zu vermeiden.

Die Spielidee umfasst Beschreibungen und Zusammenhänge der Features und eine Liste der zu entwickelnden Grafiken, außerdem sollte sich der Konzeptautor über die benötigte Technologie im Klaren sein.

Die Konzeption erfolgt in 3 Etappen:


1. Formulierung der Spielidee

2. Formulierung des Entwurfs

3. Ausgestaltung als Gesamtkonzept (Funktionsdesign + logisches Konzept)

Das Konzept soll nicht nur für den Schreiber verständlich sein sondern für alle am Projekt beteiligten Personen (Grafiker, Programmierer etc.)- je vollständiger desto besser.  Bei der Entwicklungs- und Planungsphase ist ein Austausch zwischen den einzelnen Teammitgliedern notwendig um schon im Vorfeld Feedback zu erhalten und Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen bzw. um nach Alternativen zu suchen.